ArtInside 2018 im Aschingerhaus Oberderdingen

Donnerstag, 12.04. 2018 Konzert

50 Cycle Hum and Kat in Concert

  • Uwe neu
    Uwe neu
  • Katneu
    Katneu

                                                  

Am Donnerstag (12.04.) eröffnete die Vorsitzende des Vereins Kulturdreieck Oberderdingen e.V. Helga Essert-Lehn die Oberderdinger Kulturtage ArtInside 2018. Das viertägige Festival aus Musik, Lesung, Kabarett und Bildender Kunst wird in der Programmplanung, Organisation und Bewirtung von Ehrenamtlichen des Vereins Kulturdreieck getragen. Die Gemeinde Oberderdingen unterstützt die Durchführung organisatorisch, die Firma E.G. O. finanziell.In der Regel steht ein musikalischer Auftakt am Beginn der Oberderdinger Kulturtage. Das Aschingerhaus war bis an seine Kapazitätsgrenzen gefüllt, um ein ungewöhnliches Paar aus der Region, beide mit einer Akustik-Gitarre bewaffnet, zu erleben: Uwe Halmich (Sänger und Gitarrist)  und Kat (Katrin Nagel = Sängerin und Songschreiberin). Uwe Halmich ist kein Unbekannter in Oberderdingen,  ursprünglich aus Großvillars stammend, war er doch schon bei Autorenlesungen der Buchhandlung am Roten Tor, beim Torwächterfest und einer vorangegangenen ArtInside zu hören gewesen. Kat hingegen war eine Neuentdeckung für das Land der vielen Hügel, war sie doch bislang eher im kurpfälzischen Flachland unterwegs. Die beiden Performer boten drei Sets zu jeweils 40 Minuten, die sie sich jeweils teilten.               


Uwe Halmich ließ die Zuhörer an seinem reichhaltigen Repertoire irischer und internationaler Folklore teilhaben. Die bekannten Trink- und Tanzlieder aus dem keltischen Kulturraum fehlten allerdings.  Uwe Halmich haben es die geschundenen Underdogs angetan, die unter der Knute der britischen Fremdherrschaft zu leiden hatten. Der junge Mann aus Belfast etwa, der von einer jungen, mit einem „schwarzen samtenen Band“ geschmückten Maid ausgetrickst und dafür nach Australien verbannt wird, im Einleitungslied „Black Velvet Rake“ oder der Antikriegssong „Mrs McGrath“, deren Sohn aus dem Napoleonischen Krieg (1811) ohne Beine zurückkehrt. Fehlen darf in diesem Zusammenhang nicht „The Foggy Dew“, der die Verluste der Iren beim Osteraufstand (1916) beklagt und zum Kampf für die Unabhängigkeit Irlands aufruft oder die Erinnerung an „The Lifeboat Mona“, auf dem die acht Besatzungsmitglieder den Tod fanden. Weiter spannt Uwe Halmich den Bogen nach Amerika und lenkt die Gedanken der Zuhörer auf „Joe Hill“ zurück, den amerikanischen Gewerkschaftsführer, der von den Kupferbaronen ans Messer geliefert wurde. Besonders berührend wirkte auch das Lied gegen den Krieg „The Band played Waltzing Matilda“, das mit Bezug auf ein altes australisches Volkslied die Schlacht von Gallipoli thematisiert. Der von Irland inspirierten Folkmusik gelingt es auf unnachahmliche Weise Leid, Tragik und Tod in eine melancholische Stimmung zu übersetzen, die die Zuhörer anrührt und gleichzeitig einen vitalen Überlebenswillen mittransportiert. Im Schaffen dieser Stimmungslage hat es Uwe Halmich zu einer wahren Meisterschaft gebracht. Er muss sich nicht dafür entschuldigen, dass man bei seinen Liedern nicht über Tisch und Bänke springen kann. Mit seinen Erläuterungen zu den Nummern ordnete er die Balladen jeweils kulturgeschichtlich ein und rief musikalisch die Erinnerung an denkwürdige Einzelschicksale wach.       

      Ganz ohne moderierende Zwischentexte kam seine Kollegin Kat, die schon in Bruchsal und Kraichtal zu hören war, aus. Sie setzte in mehrfacher Hinsicht einen Kontrapunkt zu Uwe Halmich. Bescheiden und selbstkritisch bezeichnete sie ihre Musikrichtung als „Schnarchnasen-Mädchenmusik“ und drückte mehrfach ihre Bewunderung für ihren Mitspieler aus. Sie meinte damit eine Musikrichtung, die in einfühlsamer und getragener Weise Emotionen um erfüllte Liebe, aber auch Trennung und Abschiedsschmerz kreisen. So covert sie Lieder anderer Interpreten, wie z.B. „Warm Whispers“, wo die herzerfüllten Flüstertöne die Liebe in Gang halten oder in „Eye of the Storm“, wo im Zentrum eines tropischen Sturmes Zuflucht gesucht wird. Kat schreibt auch eigene Lieder, in denen sie alltägliche Beziehungstumulte in kraftvolle Bilder verpackt (www.reverbnation.com/katinconcert ). Das Pfund, mit dem sie wuchern kann, ist ihre exzellent ausgeprägte Stimme, die man sich durchaus im Jazzkontext vorstellen könnte. Sie steht noch am Anfang ihrer Sängerinnen-Laufbahn und hat auch in Oberderdingen neue Fans gefunden. Dabei darf sie durchaus mutig genug sein, den Titel ihrer Lieder mit einer kurzen Kommentierung preiszugeben. Dadurch ließen sich auch ihre Cover-Versionen von ihren Eigenkompositionen absetzen. Das Publikum könnte dann neben ihrer singgewaltigen Stimme auch ihre sprachgewaltigen Wortfügungen besser schätzen lernen.

Horst Immel            





Lesung mit Alida Bremer im Aschingerhaus am 13.04.2018

                                  Alida Bremer im Gespräch mit Franz Domokos vom Buchladen am Roten Tor

Am zweiten Abend der ArtInside, dem Freitag, findet traditionsgemäß eine Autorenlesung statt. In diesem Jahr konnte Franz Domokos, der Inhaber des Buchladens am Roten Tor in Oberderdingen, Alida Bremer begrüßen, die nach längerer Tätigkeit als Übersetzerin und Sachbuchautorin mit „Olivas Garten“ ihren ersten Roman vorgelegt hat.  Die fröhliche, kontaktfreudige Autorin, in Kroatien geboren, hat sich nach italienisch die deutsche Sprache als zweite Fremdsprache in solcher Meisterschaft angeeignet, dass sie sich darin nun auch literarisch ausdrücken kann. Im Gespräch mit Franz Domokos sprach sie über sich und ihre Arbeit.

Durch ein Grenzgänger-Stipendium ( „Crossing Borders“) der Robert Bosch Stiftung , die sich um interkulturelles Verständnis bemüht, war sie in die Lage versetzt, die Geschichte ihrer eigenen umfangreichen Familie in Dalmatien, dem Süden Kroatiens, bis in die Zeit der Habsburger Monarchie zu erforschen. In zahlreichen Reisen konnte sie immer wieder nach Dalmatien aufbrechen, um mit Verwandten die Orte zu besuchen, an denen ihre Vorfahren entscheidende Stationen ihres Lebens verbrachten.  Ihr Ziel war es, die bei uns weitgehend unbekannte Geschichte Kroatiens ihren deutschen Lesern nahezubringen. So weiß bei uns kaum jemand von der Zeit der italienischen Okkupation Dalmatiens zwischen 1941 und 1943 oder von den 30.000 Menschen aus Dalmatien, die nach Ende der italienischen Herrschaft vor der deutschen Wehrmacht flohen und in Lagern auf der Halbinsel Sinai ( El Shatt ) einen Partisanenstaat in der von den Briten beherrschten ägyptischen Wüste errichteten.

Durch ihre Familienangehörigen lässt uns Alida Bremer an der wechselvollen Geschichte ihrer Heimat teilhaben. Dabei ist trotz tragischer Szenen ein humorvolles Buch entstanden. Alida Bremer hat einige ihrer Verwandten und auch die Erzählerin fiktional überformt und durch die Rahmenhandlung – die Irrwege durch die kroatische Bürokratie auf der Suche nach dem Olivenhain – viele komische Situationen geschaffen. Die Struktur ist nicht chronologisch, sondern springt vom Zeitraum der Erkundungsreisen 2008-2011 immer zu Bruchstücken der Vergangenheit, weshalb das dreiseitige Personenverzeichnis am Anfang des Buches sehr nützlich ist. Zwischengeschaltet sind Seiten, in denen die Gedanken der Titelfigur Oliva wiedergegeben werden als vertikale Zeitreisen, die oft von Gerüchen und Speisen ihren Ausgangspunkt nehmen. Humorvoll ist das Buch auch durch liebevolle Charakterisierung einzelner ulkiger Personen und die liebevolle Beschreibung von Speisen, Pflanzen und Gerüchen der mediterranen Kultur Kroatiens. Letztlich ist es der Blickwinkel der schon lange in Deutschland lebenden Erzählerin, die ihre Ursprungskultur mit der liebgewordenen deutschen vergleicht, was dem Buch eine ironische Distanz verschafft. So ist es etwa der deutsche Ehemann leid, seine Frau immer wieder nach Kroatien abreisen zu sehen. Er möchte auch mal mit ihr an die Ostsee.

Nach ihrer Lesung verriet die Autorin noch etwas über ihr neues Projekt: einen historischen Kriminalroman, der von drei Filmteams aus verschiedenen Ländern im Jahre 1936 handelt. Er hat es bereits in die Endausscheidung (6 Finalisten) des Alfred-Döblin-Preises geschafft.

Horst Immel            




Samstag,14.04.2018  Murzarellas Music-Puppet-Show

Bauchgesänge und andere Ungereimtheiten

  • DUDU_1
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  • Adelheid_1_1
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  • Publ.Murz_1_1
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In diesem Jahr gestaltete die Sängerin Sabine Murza den Samstagabend bei der ArtInside. Sie ist ein quirliges Multitalent, das schon die meisten Musicalbühnen der Republik bespielt hat, als Sängerin in einer Dreierformation auftritt und auch als Sprecherin beim SWR und Arte zu hören ist. Seit kurzem ist sie – auch im Wettbewerb der Kabarett-Bundeliga 2017/18 – als Murzarella unterwegs und bringt drei Handpuppen mit, die sie mit beeindruckender Begabung für das rechte Timing zum Sprechen und Singen bringt.

Neben der Zauberei umranken das Bauchreden die letzten Geheimnisse der Liveperformance auf der Bühne. Murzarella holt zum Erstaunen der Zuschauer verschiedene Stimmvarianten aus sich heraus, die das Publikum den Handpuppen zuordnet, weil diese gerade Grimassen schneiden und Mund oder Schnabel bewegen, während sie ihre Gesprächspartnerin anlächelt. Wichtig ist hier natürlich auch die detaillierte individuelle Ausformung der drei mitspielenden Puppen, die alle mit der ambitioniert tuenden Diseuse um die Gunst des Publikums wetteifern und ihr letztlich die Schau stehlen.

Dudu, der weiße Kakadu, stört frech und vorlaut innerhalb und außerhalb der Kiste und redet unsensibel über Frauen-Tabuthemen wie Orangehaut und Wechseljahre. Adelheit, eine elegante Dame mittleren Alters mit einer dicken schwarzen Brille, schmettert Opernarien und träumt vom sonnigen Griechenland. Kalle, die Kanalratte kommt mit dem Schalkeschal daher, mit „hömal eh“ und „bis die Tage“, angeblichem technischen Verstand und Ruhrpott-Bodenhaftigkeit, wobei er viel mit missverstandenen Begriffen um sich wirft. Der Wettbewerb zwischen Murzarella und ihren Gefährten, im ersten Teil der Show eher unterschwellig angelegt, weitet sich im zweiten Teil zu einem längeren Gesangsduell zwischen Dudu und Murzarella aus, das den Höhepunkt der Show darstellt. Hier kann Sabine Murza aus ihrem reichhaltigen gesanglichen Repertoire schöpfen und mit sich selbst um die Wette singen. Jeweils nach den kleinen Scharmützeln mit ihren Puppen erobert sich Sabine Murza die Bühne zurück und brilliert mit schmissigen Liedern genderkritischer Art über Männer im Baumarkt oder Frauen, die ewig frierend nach einem Pullover verlangen.

Das Publikum im vollbesetzten und mit zusätzlichen Sitzgelegenheiten ergänzten Aschingerhaus war fulminant unterhalten und verlangte natürlich von allen drei Puppenfiguren eine Zugabe. Sabine Murza begeistert ihr Publikum mit ausgezeichnetem sängerischen Können, liebevoll individualisierten Puppencharakteren, die eine ausgeklügelte Story mitbringen, gesellschaftskritischen Zwischentönen und viel Witz, Charme und mitreißendem Schwung. Ihr Auftritt in Oberderdingen war eine Rückkehr in die Region, hat sie doch ihre berufliche Laufbahn an der Badischen Landesbühne in Bruchsal begonnen.

Horst Immel

 




 




Samstag, 14. und Sonntag, 15. April

Reb-ART „Von der Rebe zur Kunst“ – Künstler gestalten

Eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Weinrebe und ganz besonders mit ihrem Holz. 

Die eingeladenen Künstler setzen sich mit dem Thema unter Regional-Bezug auseinander. Die verschiedenen künstlerischen Äußerungen sind am Samstag 14. und Sonntag 15. April im Aschingerhaus zu sehen. Für interessierte Besucher besteht am Samstag während der Öffnungszeiten der Galerie die Möglichkeit, die Künstler bei ihrer Arbeit im Aschingerhaus und in der neu errichteten Kunstwerkstat zu besuchen und die Entstehung der Werke zu erleben.

Die Reb-ART wird unterstützt durch die E.G.O. Oberderdingen

Diese werden dann ab Sonntag 15.04.2018 für zwei Wochenenden im Aschingerhaus ausgestellt. Am Sonntag bewirtet ab 15.00 Uhr das KulturDreieck Oberderdingen mit Kaffee und Kuchen. 

Kerstin Bach 

„Eine kultivierte Form der Weinrebe, ein altes Holz, das je nach Erziehungssystem seine charakteristische Form erhält. Je älter, desto tiefer reichen seine Wurzeln. In der Vegetationsruhe wird der Rebstock geschnitten. Der dann im Frühjahr austretende, reichhaltige Wundsaft wird Rebtränen, Rebwasser oder Rebenblut genannt. Welch deutungsvolle Namen. Ein merkwürdiges Gewächs, das ich mit Neugierde und Offenheit wahrnehmen, entziffern, lesen, begreifen und deuten werde.“ 

Die Künstlerin hat an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und an der École des Beaus Arts in Paris studiert, viele Jahre im Ausland verbracht, dort unter anderem als Designerin gearbeitet, und natürlich gemalt. Das Geld verdient sie sich als Kunstlehrerin an einem Gymnasium in Baden-Württemberg. Dort versucht sie Fähigkeiten zu fördern und Wissen weiterzugeben. 

Helga Essert-Lehn

„Rebholz hat durchaus etwas sehr Sinnliches. Bis in sein teilweise hohes Alter hinein windet es sich der Sonne entgegen, geformt und liebevoll gezwungen durch die Hand des Winzers.“

Helga Essert-Lehn interessiert sich besonders für seine Form, für seine Beschaffenheit, für Sichtbares und Unsichtbares. Fundstücke aus den Weinbergen und der von einigen Winzern gespendete Haufen an Rebhölzern sind das Ausgangsmaterial für ihre Skulpturen. Maserung und Wuchsrichtung des Rebholzes wiederholen scheinbar zeichnerisch die Landschaft. In ihm lassen sich Geschichten lesen. In ihrer Arbeit greift die Künstlerin diese auf, verändert das Vorgefundene, fügt etwas hinzu oder nimmt weg. Es entstehen Figuren und Formen, die mit ihr gemeinsam ihre eigenen Geschichten entwickeln.

Helga Essert-Lehn studierte an der Alanus Hochschule Bonn freie Kunst und Kunsttherapie. Als freischaffende Künstlerin arbeitet sie in ihrem Atelier in Flehingen an ihren Bildern und Skulpturen. Unterstützt durch den Lions Club Karlsruhe Zirkel leitet sie seit 2011 das von ihr initiierte Projekt „artist in school“ an 10 Schulklassen in Karlsruhe und Ettlingen. Sie ist Lehrbeauftragte der Akademie Schloss Rotenfels und außerdem als Kunsttherapeutin an der Rechbergklinik Bretten tätig.

 

Rosemarie Vollmer

Rosemarie Vollmer lebt in Gondelsheim, arbeitet dort in ihrem Atelier für die freie Malerei, die auftragsgebundene Glasgestaltung und die Glockenzier (seit 1995). Von 1975 bis 1981 hat sie an der Kunstakademie Karlsruhe studiert. Parallel zur künstlerischen Arbeit gehören Lehraufträge Lehraufträge ( 2003 bis 2010 Hochschule für Kunst und Design,Burg Giebichenstein in Halle/Saale), Päd. Hochschule Karlsruhe sowie auch an der Akademie Rotenfels zu ihrem Schaffen.


Jürgen Scheible 

Rebholz mit Licht bemalt.

Der Oberderdinger Licht- und Landart-Künstler Jürgen Scheible verändert seine Umgebung mit Hilfe von Licht-Projektionen und der Anwendung von innovativen Technologien wie Drohnen, um neue Erlebnisse im Raum zu schaffen.

Während der ArtInside „bemalt“ er mit Hilfe seines „Handys als Spraydose“ einen Haufen von Rebhölzern im Gewölbekeller des Aschingerhauses. In Form von Fotografien und Video Clips stellt er die neuesten Werke seiner DroneLandArt vor -  3D Illusionen in und mit der Natur. Jürgen Scheible ist uns bekannt durch seine Lichtinstallation am Oberderdinger Amthof zum 1250. Jubiläum, der Bemalung der Fassade des alten Schulhauses während der ArtInside 2011 und der Lichtskulptur „Engel auf dem Felde“ die während der vergangenen Weihnachtszeit auf einer Wiese zwischen Oberdingen und Großvillars zu sehen war. Scheible ist Professor an der Hochschule der Medien in Stuttgart im Studiengang Werbung und Marktkommunikation.

 

Jochen Steinmetz

Lehre als Werbefotograf und Fachlaborant.

Studium Fotografie und Kunstgeschichte in Glasgow, Essen und Heidelberg. 

„Ohne Licht kein Bild, ohne Sonne kein Wein.“ 

Licht ist Welle und Energie. Die Basis für Wein und Fotografie, für Winzer und Fotografen. In der Gestaltung dieser Energie werden ihre Visionen sichtbar und erlebbar. Jochen Steinmetz fotografiert im Aschingerhaus Objekte und Menschen mit einer historischen Plattenkamera. Die analogen Aufnahmen werden in einer improvisierten Dunkelkammer gleich entwickelt und können nach dem Trocknen mitgenommen werden.

 

Karl Vollmer

„Wein ist eine Flüssigkeit mit wunderbarem Duft und von großer Geschmacks- und Farbvielfalt.

Sehen –Schmecken – Riechen; den Weg von der Rebe zum Wein spüren.“

 

1952     geboren in Dürnau

 Studium an der Universität und Kunstakademie

 Stuttgart bei den Professoren Peters, Bachmaier,   Böhmer und Schoofs

1978     2. Preis Künstlergilde Ulm, für Zeichnung

 2. Preis „Grafik unserer Zeit“, Frankfurt / Main

1978/79 Arbeitsstipendium der Kunststiftung Baden-  Württemberg

1995      Gastatelier Xylon-Werkstätten Schwetzingen

2005     Berlin-Stipendium der Kunststiftung Baden-  Württemberg  

1. Preis „Bildhauer als Maler und Zeichner“ –   Kunstpreis der Sparkasse Karlsruhe 2005

2011     Stipendium Kartause Ittingen, (Schweiz) 

Karl Vollmer ist Mitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg. Sein Werke zeigt er in zahlreichen Ausstellungen und Beteiligungen im In- und Ausland. Er lebt und arbeitet in Gondelsheim und Berlin.

 

Sonntag, 15. April

„Wenn die Kunst ins Leben geht…“: Kaffee und Kunst in der Galerie im Aschingerhaus

Übergabe der Plakatwand an der Amthofmauer durch die Karlsruher Künstlergruppe „Kunst an der Plakatwand“ am Marktplatz mit anschließender Bewirtung im Aschingerhaus. Präsentation der Ergebnisse aus dem Projekt Reb-ART. Das Team des Vereins Kulturdreieck e.V. serviert Kaffee und leckere Kuchen.

Beginn: 14.30 am Marktplatz/ Amthof                                                                              

15.00 Uhr Präsentation der Projektergebnisse der Reb-ART im Aschingerhaus    

Redner: Thomas Nowitzki /Helga Essert-Lehn  

Eintritt frei